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Zeitgemäßer Fuhrpark

Der ambulante Pflegedienst des DRK-Kreisverband Göppingen versorgt hilfsbedürftige Menschen im gesamten Landkreis. Seine 15 neuen Fahrzeuge sind nun alle erdgasbetrieben. Die Pflege und Versorgung der Klienten wird komfortabler.

In strahlendem Weiß strahlten sie mit ihren zukünftigen Fahrern um die Wette – die 15 neuen Fahrzeuge des ambulanten Pflegedienstes des DRK-Kreisverbands Göppingen. Nach der offiziellen Fahrzeugübergabe in einem Zeller Autohaus waren die Fachkräfte mit ihren nagelneuen VW up's gleich losgefahren zu den Menschen im Landkreis, die sie regelmäßig pflegen und versorgen. Die neuen Fahrzeuge sind mit einer modernen Technik ausgestattet. Sie sind alle erdgasbetrieben und ersetzen die alten Dieselfahrzeuge. Das ist zeitgemäß und kostengünstiger. „Im Einsatzbereich rund um Göppingen ist Erdgas natürlich ideal, da die Tankstelle vor Ort im Stadtgebiet ist“, beschreibt Friedrich Ratzel die Vorteile. Für den Seniorchef des Autohauses ist dieses unterstützte Geschäft, wie er es bezeichnet, eine gute Tat in beide Richtungen. Denn ursprünglich wurden die Fahrzeuge dreitürig in der Grundausstattung bestellt. Das Autohaus hat daraus Fünftürer gemacht. Das sei natürlich sehr praktisch, bestätigt Ute Kothe den Mehrwert.

Natürlich freut sich die Pflegedienstleiterin auch über die Einparkhilfe und die Klimaanlage, die das Autohaus gratis dazu gegeben hat. „Wenn ich jetzt die DRK Fahrzeuge im Landkreis Göppingen fahren sehe, freut es mich und es macht mich schon auch stolz“, betont Friedrich Ratzel. Auch Alexander Sparhuber lobte die tolle Kooperation mit dem Autohaus. „Die Autos sind ideal geeignet für ihren Einsatz im ambulanten Pflegedienst“, beschreibt der Kreisgeschäftsführer und weist auch auf die langjährige gute Zusammenarbeit hin. Denn schon bei der Gründung des Pflegedienstes vor knapp fünf Jahren machte das Autohaus Ratzel das beste Angebot für die damals benötigten drei Fahrzeuge. „Bei den aktuell 15 Autos ist das jetzt schon eine größere Sache“, beschreibt Ute Kothe den jetzigen Austausch. Denn die die Dienstfahrzeuge sollten unbedingt ihre Autokennzeichen behalten, da ansonsten die Tankkarten, Parkgenehmigungen und auch internen Kostenstellen erneuert hätten werden müssen. Um diesem Mehraufwand zu entgehen, kooperierte das Autohaus vorbildlich und ermöglichte einen reibungslosen Wechsel durch den etappenweisen Austausch der Fahrzeuge und der Überlassung von Leihfahrzeugen. Darüber war Ute Kothe sehr dankbar, da ein Tag ohne fahrbaren Untersatz nahezu unmöglich ist. Denn die rund 150 Kunden, die von den 21 Mitarbeitern des ambulanten Pflegedienstes betreut werden, sind jeden Tag auf den Einsatz der jungen und motivierten Truppe angewiesen, wie Alexander Sparhuber das Team beschreibt. Als zuverlässiger Partner in der Pflege ermöglicht der ambulante Pflegedienst es hilfsbedürftige Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Denn die Entscheidung, Pflege zu Hause in Anspruch zu nehmen, bedeutet nicht, ein Stückchen Selbständigkeit aufzugeben. Vielmehr ist es der Entschluss, sich den Alltag in der vertrauten Umgebung durch professionelle, individuelle Hilfestellung zu erleichtern.

Für viele Patienten ermöglicht dieser bewusste, zukunftsgerichtete Schritt wieder neue Lebensperspektiven, die durch fortgeschrittenes Alter, Behinderungen und chronische oder kurzfristige Erkrankungen eingeschränkt erscheinen können. Die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes des DRK, die im gesamten Landkreis Göppingen angeboten werden, reichen von der unverbindlichen und kostenlosen Beratung, über die Begleitung bei der Einstufung bis zur eigentlichen Behandlungspflege. Dabei steht immer im Vordergrund, dass die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in ihrer Privatsphäre Vertrauenssache ist. Daher sind die einzelnen Leistungen genau definiert und zeitlich messbar. Das trifft sowohl auf die Behandlungspflege, wie die Gabe von Medikamenten und Injektionen, die Versorgung chronischer und akuter Wunden oder von Drainagen und Kathetern zu, als auch auf das breite Angebot rund um Hausnotruf, Essen auf Rädern oder hauswirtschaftlicher Hilfe. Die soziale Hilfe bietet aber vor allem mehr Lebensqualität, da der richtige Blick für die Menschen und seine ganz persönliche, eigene Welt spürbar ist. Für die ausgebildeten Altenpflegerinnen und Altenpfleger – fünf sind noch in der dreijährigen Ausbildungsphase - ist Achtung und Respekt ihren Kunden gegenüber eine Selbstverständlichkeit in ihrem beruflichen Alltag. Der sich mit den neuen Dienstfahrzeugen nun leichter meistern lässt.

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